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KI-Briefing.de - Ausgabe #104

KI-Briefing.de
Die Themen: Algorithmen statt Regierung, Kritik an Luca-App, KI-Regulierung

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Top-Themen
Umfrage: Mehrheit will Regierung durch KI ersetzen lassen
Bei einer europaweiten Befragung für eine Studie des „IE Center for the Governance of Change“ haben sich die Teilnehmer überwiegend dafür ausgesprochen, die Mitglieder ihrer Parlamente durch KI-Systeme ersetzen zu lassen, berichtet t3n. Dabei seien 2.769 Europäer aus unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen befragt worden. „Die Forscher stellten dabei Fragen zur Online-Abstimmung bei Wahlen oder eben, ob Politiker durch Algorithmen ersetzt werden sollten, wenn die Chance dazu bestehen würde“, heißt es. 51 Prozent der Befragten befürworteten die Vergabe der Sitze im Parlament an einen Algorithmus. Auch in anderen Bereichen sprachen sich die Studienteilnehmer für mehr KI aus: Ein Drittel würde es vorziehen, wenn Algorithmen künftig über Sozialleistungen oder Einreisebestätigungen genehmigen würden, so t3n.
Stanford-Professor: KI führt „zu einem Produktivitätsboom“
Die Sorge vor einem Wegfall von Arbeitsplätzen durch KI ist unberechtigt. Das sagte zumindest der US-Ökonom, Stanford-Professor und Buchautor Erik Brynjolfsson im Gespräch mit der MIT Technology Review, wie Heise berichtet. Die technologische Entwicklung werde zu einem Produktivitätsboom führen, so Brynjolfsson. Er glaube, dass es zwar große Umstrukturierungen in der Arbeitswelt geben werde, weil Maschinen einen Teil unserer Arbeit übernehmen würden. Dennoch bleibe genug Arbeit übrig. Seine Aussagen stütze er auf eine Studie, „in der er sich mit seinem Team 18.000 Tasks in rund 900 Berufen angeschaut hat“. Das Ergebnis: Jeder Job bestehe aus verschiedenen Teilaufgaben, von denen nur ein kleiner Teil durch eine KI ersetzt werden könne. Gerade Aufgaben, die eine hohe emotionale Intelligenz erforderten, würden auch weiterhin nur von Menschen ausgeführt werden, so Brynjolfsson.
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Verantwortungsvoller Umgang mit KI in der Praxis.
KI ist in unserem Leben nahezu allgegenwärtig – was einige grundlegende Fragen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz aufwirft. In unserem Webinar stellen wir Ihnen Kernprinzipien für einen verantwortungsvollen Umgang mit KI vor. Im Mittelpunkt unserer Praxisbeispiele stehen Werkzeuge zur Erklärung von KI-Modellen inklusive intransparenter „Blackbox-Algorithmen“.
Weitere Meldungen
Kryptowährung statt Cannabis: In einem Gewerbegebiet bei Birmingham seien verdächtige Wärmesignale wie bei Drogenplantagen entdeckt worden, so Der Spiegel. Statt auf eine Marihuana-Plantage seien die Behörden allerdings auf ein Rechenzentrum zum Minen von Bitcoin gestoßen. Die Anlage habe illegal Strom im Wert von Tausenden Pfund abgezapft, habe die britische Polizei mitgeteilt.
Das BSI kritisiert die Luca-App wegen ihrer Schwachstellen, so t3n. Ein von einem Sicherheitsexperten vergangene Woche aufgezeigtes Angriffsszenario über das System der Nachverfolgungs-App schätze das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik als plausibel ein.
Ein KI-Supercomputer erstellt die größte 3D-Karte des Universums, berichtet Mixed. Dafür verarbeite der Rechner von Nvidia die Daten des Dark Energy Spectroscopic Instrument (DESI), die mit einer einzelnen Belichtung 5.000 Galaxien erfasse.
Deutschsprachige Unternehmen müssen bei KI nachbessern, schreibt das IT Finanzmagazin und beruft sich auf eine Studie des IT-Dienstleisters adesso. Demnach sieht sich jede zweite Firma in der D-A-CH-Region beim Thema Künstliche Intelligenz nicht gut genug aufgestellt.
KI soll die Herstellung von Batteriezellen verbessern, schreibt Bigdata Insider. An einem entsprechenden umweltfreundlichen Verfahren arbeiten das Fraunhofer Institut mit dem Forschungsverbund für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg.
China testet Gefühlserkennung an der uigurischen Minderheit, schreibt die BBC.. Ein Entwickler erklärt, das mittels Machine Learning trainiert und dazu genutzt werde, um Vorverurteilungen ohne glaubwürdige Beweise vorzunehmen, heißt es. Human Rights Watch spricht von „schockierendem Material.“
Die Bahn untersucht in einem Test Störungsfällen mithilfe von KI, berichtet unter anderem das Fachmagazin Elektronik. Mit Hilfe der Technologie wolle das Unternehmen bei einem Modellprojekt in Stuttgart die Züge bei Problemen effektiver als bisher steuern.
Danke für’s Lesen. Wir wünschen Ihnen einen schöne Restwoche. Bleiben Sie gesund und schlau!
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

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