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Jan Böhmermanns KI-Magazin Royale + Robotaxis in München + KI vs. Covid

KI-Briefing.de
Die Themen: Jan Böhmermanns KI-Show, KI vs. COVID, autonome Mobilität

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Top-Themen
Böhmermann lässt KI einen Teil seiner Sendung gestalten
Mit dem Thema Künstliche Intelligenz hat sich Jan Böhmermann und sein Autorenteam vom ZDF Magazin Royale beschäftigt. Als KI-Magazin Royale demonstrierte der Satiriker, wie die Sendung aussehen würde, wenn sie komplett von der KI-Engine GPT-3 geschrieben werden würde. Auch sein Outfit und die Musik wurden für diesen Teil der Sendung vorab von einer Künstlichen Intelligenz entwickelt. Was folgte, waren teils zusammenhangslosen Comedy-Bits und ein Interview mit einer Deep Fake Ursula von der Leyen. 
Nach diesem kurzen Experiment widmete sich Böhmermann dann weiteren Aspekten wie Racial Bias in Künstlicher Intelligenz, Klickarbeit zu Trainingszwecken und dem Einsatz von KI im Militär. Auch die EU und ihr Entwurf zum AI Act wurden thematisiert. Dann verließ Böhmermann das Studio auf einem Schlitten, gezogen von Staubsaugerrobotern. 
Die Frankfurter Rundschau urteilt in ihrer Rezension der Sendung: „Es ist also wieder einmal eine dieser Folgen des ZDF Magazin Royale, die nicht zum Lachen sind. Also eine der besten.“ 
Die Schwachstelle von KI – wir Menschen  | ZDF Magazin Royale
Die Schwachstelle von KI – wir Menschen | ZDF Magazin Royale
Valencia setzt bei COVID-Research auf AI
In einem lesenswerten Beitrag erzählt die britische WIRED die Geschichte der KI-Forscherin Nuria Oliver, die von der spanischen Stadt Valencia als AI Comissioner eingesetzt wurde, um KI in Verwaltungsaufgaben zu integrieren und so die Effizienz zu steigern. 
Wenige Monate nach ihrer Anstellung – als die Corona-Pandemie Spanien traf – entwickelte sie zusammen mit einem Team ein KI-Tool, das vor allem die Mobilität der Einwohner:innen von Valencia untersuchen sollte. Basis war ein Fragebogen; die Auswertung der Antworten half dabei, fast in Echtzeit zu sehen, was die Bevölkerung dachte und fühlte, so WIRED.
Neben anderen Anwendungen entwickelte das Team auch ein System, das die Belegung von Krankenhäusern vorhersagte. Dies erwies sich für die lokalen Gesundheitsbehörden im Verlauf der Pandemie als äußerst hilfreich, da sie so Personal und Ausrüstung in der gesamten Region verlegen konnten, um den erwarteten Bedarf zu decken. 
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Mit besten Grüßen, Nikolaus Röttger
Weitere Meldungen
KI schneidet aktuell bei der Erkennung von Krebserkrankungen nicht besser ab als menschliche Radiolog:innenZu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Uni Warwick, die auf der Website der medizinischen wissenschaftlichen Fachpublikation BMJ.com zu finden ist. Laut den Forscher:innen ermöglicht es die aktuelle Studienlage noch nicht, einen klaren Vorteil von KI in der Krebserkennung auszumachen.   
Die Intel-Tochter Mobileye und der Autovermieter Sixt planen, ab 2022 einen autonomen Fahrdienst in München zu testenDies kündigten die Unternehmen auf einer Veranstaltung der IAA MOBILITY an. Die Fahrten sollen sowohl über die Sixt-App als auch über die App der Intel-Tochter Moovit zu buchen sein.
Justizministerium fordert „rote Linien“ beim Einsatz von KI und schlägt den TÜV als Prüfinstanz vordas schreibt das Handelsblatt. Handlungsbedarf sieht der Justizstaatssekretär Christian Kastrop vor allem bei den Themen „dark pattern“, also die unterschwellige Beeinflussung, Social Scoring und biometrische Fernüberwachung.
Über den gesteigerten Einsatz von KI als Moderationstool auf Nachrichtenseiten berichtet der Deutschlandfunk. Immer mehr Newsseiten setzen auf KI, wie die Rheinische Post mit dem System „Moderat!“. Das System scannt nach bestimmten Begriffen und vielen Ausrufezeichen und Großbuchstaben – nur mit Ironie hat das System noch Probleme. 
China soll Künstliche Intelligenz mehr kontrollieren, das fordert der Chefaufseher der chinesischen Internet-Behörde laut Bloomberg. Der Schutz der nationalen Sicherheit sowie der Interessen und der Privatsphäre der Nutzer sollte mit der zunehmenden Verbreitung von KI weiterhin an erster Stelle stehen. 
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

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