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Googles KI-Projekte + KI gegen Staus + 11,4 Millionen für KI

KI biete bei allen Vorteilen ein hohes Bedrohungspotenzial, warnt die europäischen Behörde für IT-Sic
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KI biete bei allen Vorteilen ein hohes Bedrohungspotenzial, warnt die europäischen Behörde für IT-Sicherheit.

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Guten Tag. Mein Name ist Nikolaus Röttger. Ich bin Journalist, Moderator und Gründer von FutureStory. Jeden Dienstag versenden mein Kollege Steve Haak und ich das KI-Briefing mit den wichtigsten Entwicklungen zum Thema Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. 
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Top-Themen
EU-Behörde ENISA veröffentlicht KI-Sicherheitsreport
KI habe beträchtliche Vorteile, aber eine hohes Bedrohungspotenzial. Das sind die Ergebnisse eines Reports der europäischen Behörde für IT-Sicherheit ENISA, wie Heise berichtet. So könne KI zwar bei der Sicherheit und beim Kampf gegen Onlinekriminalität unterstützen, zugleich eröffne die Technik potenziell neue Angriffsmethoden, die den Datenschutz aushöhlen könnten. „Die Szenarien spannen sich weiter über rechtswidriges Abhören von Datenkommunikation oder die Übernahme von Prozessen über physische Angriffe auf Hardware etwa nach unbefugten Zutritten in Einrichtungen bis hin zu unbeabsichtigten Schäden wie Zerstörung oder Beschädigung von Anlagen“, heißt es. Der ENISA-Report kann hier heruntergeladen werden.
In einem kurzen Video stellt die ENISA Ergebnisse vor
In einem kurzen Video stellt die ENISA Ergebnisse vor
Woran Google forscht
Googles KI-Projekte seien oft außergewöhnlicher und mutiger als die anderer Tech-Konzerne, findet das Handelsblatt. Die Vorhaben seien außerdem ein guter Gradmesser dafür, was mit KI technologisch und wirtschaftlich möglich sei. Darum hat das Handelsblatt vier Beispiele aus Googles Forschungslaboren zusammengefasst. Dazu gehören die Proteinfaltung mit Hilfe von Deepmind, über die wir auch schon berichteten und eine „Ohrwurm-Suchmaschine“, die Lieder am Summen ihrer Nutzer erkennt.
Weitere Meldungen
Baden-Württemberg steckt 11,4 Millionen Euro in KI-Projekte, schreibt das Wirtschaftsministerium des Landes auf seiner Webseite. Das Geld soll im Rahmen eines Innovations-Wettbewerbes an kleine und mittlere Unternehmen gehen.
Eine KI von Forschern der FU Berlin löst Schrödingers Gleichung, berichtet Mixed. Das Team setze die Algorithmen bei einem Grundlagenproblem der Quantenchemie ein, das die Lösung der Schrödinger-Gleichung voraussetze.
„Wieviel Macht können und wollen wir Maschinen und Algorithmen geben?“, sei eine der vielen Fragen, die das Kinderbuch „Ava im Land der Zukunft oder Wie künstliche Intelligenz funktioniert“ beantwortet, schreibt MDR-Wissen-Redakteur Matthias Vorndran. Das Buch liefere einen nachhaltigen Einblick in das Thema.
Eine KI wertet Ganzkörperscan von Mäusen in Sekundenschnelle aus, schreibt Bigdata Insider. Wissenschaftler der TU München entwickelten dafür selbstlernende Algorithmen, die bei der Analyse der Bilddaten helfen.
Eine KI soll für weniger Staus in Niedersachsen sorgen, schreibt der NDR. Das Verkehrsmanagementsystem NUNAV des Landes werte in Echtzeit Daten von Straßen aus und vernetze diese miteinander.
Aus der Community
Im vergangenen Jahr wiesen wir in einer unserer Ausgaben auf eine Umfrage unseres KI-Briefing-Lesers Andreas Moring hin. Moring ist Professor für Digitalisierung, Innovation und KI an der International School of Management in Hamburg. In seiner Studie hat er den Einsatz von KI im Job erforscht und bat um eine kurze Teilnahme an seiner Umfrage. Nun ist die Studie fertig (zum Download auf dieser Website): Grundsätzlich lasse sich bei den Befragten eine positive Grundeinstellung gegenüber KI im Job feststellen, verbunden mit der Hoffnung auf Entlastung im Arbeitsalltag. Dazu komm eine hohe Erwartungshaltung an Führungskräfte Veränderungsprozesse in den Unternehmen aktiv zu gestalten.
Vielen Dank für’s Lesen. Wir wünschen Ihnen eine schöne Woche.
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KI-Briefing.de @nikolausr

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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat.

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