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Bund gibt 2 Mrd. € mehr für KI +++ Algorithmus schätzt CO2 +++ KI und Kultur

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Bund erhöht KI-Förderung + KI für Geschenke + KI für Rendite
 
8. Dezember · Ausgabe #79 · Im Browser ansehen
KI-Briefing.de
Bund erhöht KI-Förderung + KI für Geschenke + KI für Rendite

Willkommen zum neuen KI-Briefing.
Hi. Mein Name ist Nikolaus Röttger. Ich bin Journalist, Moderator und Gründer von FutureStory. Jeden Dienstag versenden mein Kollege Steve Haak und ich das KI-Briefing mit den wichtigsten Entwicklungen zum Thema Künstliche Intelligenz und Digitalisierung.
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Top-Themen
Bundesregierung erhöht KI-Mittel um zwei Milliarden Euro
Der Bund will KI-Forschungen bis 2025 fördern und erhöht die Mittel um 2 auf 5 Mrd. Euro, hatte Reuters vergangene Woche berichtet. Das Kabinett habe dazu die Fortschreibung der bestehenden KI-Strategie beschlossen. Mit der Erhöhung der Mittel werde eine Vereinbarung aus dem Konjunkturpaket im Juli umgesetzt. „Wir wollen Deutschland zu dem großen Innovationstreiber der Zukunftstechnologie Künstliche Intelligenz in Europa machen und dafür sorgen, dass die Europäische Union im hart geführten internationalen Wettbewerb bestehen kann und künftig Standards in aller Welt setzt“, wird Bundesforschungsministerin Anja Karliczek auf den Seiten des BMBF zitiert.
EU will KI-Startups mit 150 Millionen Euro unterstützen 
Die EU-Kommission hat zusammen mit der Europäischen Investitionsbank ein neues Finanzierungsinstrument in Höhe von 150 Mio. Euro zur Förderung von Investitionen in künstliche Intelligenz angekündigt. Die Initiative ist Teil eines Gesamtpakets in Höhe von 700 Mio. Euro und richte sich hauptsächlich an Unternehmen „in der Anfangs- oder Wachstumsphase, die in die Entwicklung bahnbrechender KI-Anwendungen und Technologien wie Blockchain, Internet der Dinge und Robotik investieren“, heißt es. Durch die Zusammenarbeit mit privaten Investoren werde die Europäische Investitionsbank voraussichtlich 20 bis 30 kleine und mittlere Unternehmen unterstützen können.
Bosch macht sich für ethische KI-Standards stark 
Der Elektronikkonzern Bosch will seine gesamte Produktpalette in fünf Jahren mit KI ausgerüstet haben, schreibt das Handelsblatt. Anfang 2021 wolle der Konzern rund 17.000 „Softwareingenieure und Elektronikspezialisten“ zu einer neuen Einheit „Cross-Domain Computing Solutions“ zusammenfassen. Ziel sei es, Aufgaben und Funktionen „basierend auf leistungsfähigen Zentralrechnern zu bündeln und Fahrzeuge permanent updaten zu können“. Damit das Geschäftsmodell funktioniere, habe sich der Konzern einen KI-Kodex gegeben. Nur die Einhaltung von Grenzen schaffe Vertrauen in die Technologie, heißt es. Ein enger Austausch mit Politik, Wissenschaft und Gesellschaft sei dafür sehr wichtig.
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Weitere Meldungen
Wir hatten vergangene Woche im KI-Briefing über den KI-Durchbruch der Google-Schwester Deepmind in der Protein-Forschung berichtet. Spiegel-Kolumnist Christian Stöcker hat die Ergebnisse noch mal in seinem lesenswerten Beitrag „Google greift nach dem Leben selbst“ eingeordnet.
„Track and reduce CO2 emissions from your computing“, heißt das Motto des neuen Projekts Codecarbon. Das Tool schätze die Menge an CO2, die von den Rechenressourcen erzeugt werde, die zur Ausführung eines Codes verwendet wird, schreiben die Macher des Tools.
Die Meinung des Philosophen Richard David Precht in seinem neuen Roman „Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens“ sei zu einseitig, schreibt Kuno Kirschfeld, einer der Gründungsdirektoren des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik in Tübingen, in einem Gastbeitrag für das Magazin Cicero. Prechts Bild von KI-Forschung sei so schief, dass er kritische Strömungen befördere, indem er Aussagen durch falsche Begründungen untermauert, kritisiert Kirschfeld.
Die KI-Ethikforscherin Timnit Gebru und Google trennen sich im Streit. Der Spiegel berichtet über die Hintergründe. Google-Angestellte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werfen dem Suchkonzern in einer Petition vor vor, Gebru unfair behandelt zu haben.
Was kann KI im Bereich Kunst und Kultur leisten? Microsoft hat auf seiner Unternehmensseite einen Beitrag veröffentlicht, der drei Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz zeigt.
KI kann bei der Auswahl des richtigen Weihnachtsgeschenks helfen, schreibt Futurezone. Das Tool Giftgenius könne durch wenige Angaben zur beschenkten Person auf sie zugeschnittene Produkte vorschlagen.
In der Schweiz soll ein KI-Kompetenznetzwerk entstehen, schreibt die Netzwoche. Mit dem Aufbau und Ausbau eines solchen Netzwerks durch die Bundesverwaltung „werde ein Beitrag zur Standortattraktivität der Schweiz geleistet“, so der Bundesrat.
Anschlag mit KI? Der iranische Atomwissenschaftler, der vergangenen Monat erschossen wurde, sei mithilfe einer Gesichtserkennungssoftware und einem ferngesteuerten Satelliten getötet worden. Das zumindest behauptet der stellvertretende Kommandeur der Revolutionsgarden, Ali Fadawi, schreiben unter anderem n-tv und der Guardian.
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