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Bund fördert KI an Unis + OpenAI verbessert Algorithmus + KI für Einsteiger

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Bund und Länder wollen den Hochschulen bis zu 133 Millionen Euro zur Förderung von Künstlicher Intelligenz zur Verfügung stellen. Das Ziel: Das Fachkräfteangebot für Wirtschaft und Wissenschaft im KI-Bereich soll ausgebaut werden, um weltweit wettbewerbsfähig zu bleiben.

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Guten Tag. Mein Name ist Nikolaus Röttger. Ich bin Journalist, Moderator und Gründer von FutureStory. Jeden Dienstag versenden mein Kollege Steve Haak und ich das KI-Briefing mit den wichtigsten Entwicklungen zum Thema Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. 
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Top-Themen
133 Millionen Euro für KI-Förderung an Universitäten
Bund und Länder stellen den Hochschulen bis zu 133 Millionen Euro zur Förderung von Künstlicher Intelligenz zur Verfügung. Das hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung bekanntgegeben. „KI ist eine der großen Schlüsseltechnologien der Zukunft und wird unser Leben prägen“, sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müsse man hierzulande in der Lage sein, diese Schlüsseltechnologie zu verstehen, herzustellen und weiterzuentwickeln. Deshalb sei es wichtig, dass „Studierende die notwendigen Kompetenzen für qualifizierte berufliche Tätigkeiten in diesem Bereich auf höchstem Niveau vermittelt bekommen“. Der Bund beteiligt sich mit 90 Prozent an der Förderung. Den Rest übernehmen die Länder.
Firmen könnten mit KI CO2-Ausstoß senken
Unternehmen weltweit könnten in den nächsten Jahren ihre Treibhausgasemissionen durch KI signifikant verringern. Das hat das Capgemini Research Institute in einer Studie herausgefunden, wie der Bank Blog berichtet. Die potenziellen Effekte von KI in dem Bereich seien beachtlich, heißt es. Bis 2030 könnten Unternehmen sogar bis zu 45 Prozent des Emissionsreduktionsziels laut Pariser Abkommen erreichen. Das größte Optimierungspotenzial durch KI weise der Einzelhandel auf. Im Automobilsektor hätten KI-getriebene Anwendungsfälle das Potenzial, 8 Prozentpunkte der Reduktion bis 2030 zu leisten. Befragt wurden 800 Manager aus 400 Unternehmen unterschiedlicher Branchen. Davon gaben 48 Prozent an, dass sie Künstliche Intelligenz nutzen, um ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren und die Energieeffizienz zu steigern.
Weitere Meldungen
Deutschland komme bei der KI-Forschung gut voran, ist das Ergebnis der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) in ihrem „Jahresgutachten 2021“, wie die FAZ berichtet. „Darüber hinaus werden über die kommenden Jahre eine nationale Forschungs-Daten-Infrastruktur aufgebaut und eine nationale Datenstrategie verfolgt“, heißt es.
KI für Einsteiger: Studenten des Hasso-Plattner-Instituts haben für ihren Online-Kurs „Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen für Einsteiger“ auf der Lernplattform OpenHPI den Marianne-Englert-Preis bekommen. Hier geht’s zur Einschreibung für den kostenlosen Kurs.
OpenAI hat die Erkundung neuer Umgebungen von KI verbessert, schreibt die Süddeutsche. Die Wissenschaftler erprobten ihr KI-System namens „Go-Explore“ anhand von Atari-Spielen.
Der jüngste KI-Durchbruch werde in mehreren Wellen verlaufen, sagte der Informatiker Kai-Fu Lee auf dem Tech-Treffen DLD, wie die FAZ berichtet. Am Ende werde sich die Arbeitswelt dramatisch verändert haben, was im Jahr 2032 der Fall sein könnte, wie er sagt.
KI werde immer mehr wie eine göttliche Macht wahrgenommen, wird die Theologin und KI-Expertin Birte Platow vom Fachmagazin Katholisch zitiert. Die technologische Entwicklung befriedige Bedürfnisse, wie es früher nur die Religionsgemeinschaften getan hätten.
Semalytix will durch Chats erkennen, ob jemand krank ist, schreibt Gründerszene. Das Startup habe eine KI entwickelt, die an der Art, wie Onlinenutzer schreiben, erkennen soll, „ob sie an einer Krankheit leiden oder nicht, wie alt sie ungefähr sind und welches Geschlecht sie haben“.
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat.

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