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Bruce Willis lizenziert sein Gesicht für Deepfakes + KI-Experte verlässt Zalando + Intelligenter Zaun soll Wölfe verjagen

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Die Themen: Bruce Willis als Deepfake, KI-Experte verlässt Zalando, KI soll Wölfe verjagen

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Top-Themen
Bruce Willis tritt per Deepfake in russischen Werbespots auf
Der Hollywood-Schauspieler Bruce Willis hat sein Gesicht für Deepfake-Werbespots in Russland lizenzieren lassen, berichtet Heise. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz kann Willis deshalb in Werbe-Clips eines Mobilfunkbetreibers mitspielen, ohne an den Dreharbeiten beteiligt zu sein. Geplant sei eine Serie von mindestens 15 Werbespots, heißt es. Willis werde von einem russischen Darsteller gespielt, dessen Gesicht durch Face-Swapping mit dem von Willis ersetzt werde. Die KI sei mit mehr als 34.000 Bildern des Hollywood-Schauspielers trainiert worden. Die Erstellung des Computermodells habe einen Monat gedauert.
Deepfake-Werbespot mit Bruce Willis
Deepfake-Werbespot mit Bruce Willis
Führender KI-Forscher verlässt Zalando
Der Online-Versandhändler Zalando muss künftig auf einen führenden Fachmann für Künstliche Intelligenz verzichten, berichtet die FAZ. Ralf Herbrich habe das Unternehmen Ende August auf eigenen Wunsch verlassen. Herbrich war seit Anfang 2020 als Senior Vice President Data Science and Machine Learning bei Zalando angestellt. Dort habe er mit einem Team daran gearbeitet, „Daten über das Verhalten der Kunden auf Zalandos Plattform zu analysieren“, um personalisierte Angebote erstellen zu können. Herbrich studierte Informatik an der TU Berlin. Von 2013 bis 2019 war er Managing Director von Amazons Entwicklungszentrum Deutschland. Herbrich hat mehr als 100 wissenschaftliche Artikel veröffentlicht und hält mehr als 50 Patente. Ob Herbrichs Stelle bei Zalando nachbesetzt wird, ist laut FAZ nicht bekannt.
Partner Content
Wir freuen uns, dass wir die Managementberatung Plan D als Partner und Sponsor des KI-Briefing begrüßen dürfen. Einmal im Monat veröffentlicht Plan D einen Best-Practice-Leitfaden für die einzelnen Schritte einer gelungenen Einführung von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen. Diesmal: Mitmachen und Mitdenken – Stakeholder-Management bei KI-Projekten.
Künstliche Intelligenz – ein Begriff, zig unterschiedliche Vorstellungen darüber, was sie kann, verändert und möglich macht. Dabei ist es wichtig zu verstehen, wie unterschiedliche Stakeholder auf eine Technologie blicken, um den kurz- und langfristigen Erfolg eines KI-Projekts zu gewährleisten und sie entsprechend abzuholen und einzubinden. Dabei lassen sich fünf Kernbereiche identifizieren:
Strategischer Fit
Die Basis des Projekterfolgs – nur wer die strategische Sinnhaftigkeit hinter einer Technologie versteht, kann den Mehrwert erkennen. 
Verständnis
Machen Sie deutlich, warum es diesen Wandel braucht und kein Weg daran vorbeiführt. Stellen Sie in den Mittelpunkt, dass es dabei auch um den eigenen Beitrag jedes einzelnen Mitarbeiters geht.
Zustimmung und Motivation
„Das haben wir immer so gemacht” oder „Das geht mir hier alles zu schnell” sind Klassiker, die Sie vom Pförtner bis zum Vorstand hören könnten. Schaffen Sie Anlässe, um Ängste und Widerstand abzubauen und geben Sie die Möglichkeit zur Partizipation und Information. Dadurch steigt auch die Bereitschaft sich einzubringen.
Anwendung
Haben Sie die vorhergegangenen Aspekte erfüllt, sind die Grundlagen für eine erfolgreiche Anwendung gelegt, in denen Mitarbeiter die Technologie nutzen und akzeptieren.
Plan D präsentiert einmal im Monat, welche Schritte Unternehmen bei der Entwicklung ihrer KI-Strategie beachten müssen. Die nächste Folge erscheint in vier Wochen. Bis dahin finden Sie Infos unter www.plan-d.com. Bei Fragen erreichen Sie Johannes Steger, Principal Consultant & Head of Communications bei Plan D, per Mail: johannes.steger@plan-d.com.
Weitere Meldungen
Die Digitalisierung müsse an der Spitze der politischen Agenda stehen, fordert Bitkom-Präsident Achim Berg von der neuen Bundesregierung. Bei den wichtigsten digitalpolitischen Themen wie die Digitalisierung von Schulen, der Sicherung von Arbeitsplätzen in der digitalen Wirtschaft und der Modernisierung der Verwaltung gehe es nicht um das Ob, sondern um das Wie und Wann, sagte Berg.
Der TÜV-Verband fordert Änderungen an der EU-Regulierung für KI, schreibt Bigdata Insider. Es sei vor allem eine klare Definition und Herleitung der Risiken von KI-Anwendungen nötig, heißt es weiter.
OpenAIs neue KI könne den Inhalt von Büchern zusammenfassen, berichtet Mixed. Das KI-Modell nutze eine Variante der bekannten Text-KI GPT-3, die eine erweiterte Trainingsmethode und einen iterativen Textverarbeitungsprozess nutzt.
Eine KI habe Arzneien gegen Hirntumoren bei Kindern mitentwickelt, berichtet der Guardian. Die beteiligten Wissenschaftler aus London hoffen jetzt, dass sie ihre Entdeckung auch auf die Behandlung anderer Krebsarten ausweiten können.
Ein intelligenter Zaun soll Wölfe erkennen und verjagen, berichtet Heise. Forscher der Universitäten Bremen und Gießen wollen einen Zaun entwickeln, der mit KI und Aktuatoren gezielt Wölfe verscheuchen können soll.
Danke für’s Lesen. Wir wünschen Ihnen eine schöne Woche. Bleiben Sie gesund und schlau!
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

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