Ampel und Digitalisierung + KI hilft bei Hausaufgaben + Verbraucherschutz im Netz

#124・
130

Ausgaben

KI-Briefing.de
Die Themen: Ampel und Digitalisierung , KI hilft bei Hausaufgaben, Verbraucherschutz im Netz

Diese Ausgabe erscheint mit Unterstützung von:
Hallo zum neuen KI-Briefing.
Guten Tag. Das KI-Briefing.de ist der wöchentliche Newsletter zu Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung. Jeden Dienstag zusammengestellt von FutureStory-Gründer Nikolaus Röttger und Steve Haak.
Sie haben die E-Mail weitergeleitet bekommen? Hier können Sie das KI-Briefing als Newsletter abonnieren.
Top-Themen
Digitalisierung: Ampelkoalition will eine neue Digitalstrategie
SPD, Grüne und FDP haben sich bei ihren Sondierungsgesprächen auf ein gemeinsames Vorgehen beim Thema Digitalisierung geeinigt. So soll laut ZDF die digitalpolitische Strategie der Bundesregierung neu aufgesetzt werden. Im Sondierungspapier sei von „KI-Strategie, Datenstrategie und Blockchain-Strategie die Rede“. Durch die Digitalisierung solle auch die Modernisierung der Verwaltung vorangetrieben werden, heißt es weiter. Digitalkompetenzen sollen in einer künftigen Ampel-Regierung „neu geordnet und gebündelt werden“. Ob dafür ein Digitalministerium verantwortlich sein soll, ist nicht bekannt.
Ebenfalls unklar sei, wie eine künftige Ampelkoalition ihre Pläne bezahlen wolle, schreibt das Handelsblatt in einem Bezahlartikel. Zwar stehe im Sondierungspapier, dass man „im Rahmen der grundgesetzlichen Schuldenbremse die nötigen Zukunftsinvestitionen gewährleisten“ wolle. Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, aber finde die Passage „rätselhaft offen“, heißt es. Eine Möglichkeit wären laut Hüther Investitionsgesellschaften für die verschiedenen Infrastrukturnetze.
In einem Interview mit der Wirtschaftswoche zeigte sich der Präsident des Bundesverbands Deutsche Startups, Christian Miele, angesichts der geplanten Investitionen zuversichtlich. Er blicke erwartungsfroh auf die anstehenden Koalitionsverhandlungen, sagte er. Es gehe darum, „die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und unseren Wohlstand im digitalen Zeitalter zu erhalten – dabei spielen Start-ups eine herausragende Rolle“. Sein Verband werde die neue Bundesregierung aber am Ende nicht an Überschriften in einem Koalitionsvertrag messen, sondern an der Umsetzung konkreter Maßnahmen.
Partner Content
Wir freuen uns, dass wir die Managementberatung Plan D als Partner und Sponsor des KI-Briefing begrüßen dürfen. Einmal im Monat veröffentlicht Plan D einen Best-Practice-Leitfaden für die einzelnen Schritte einer gelungenen Einführung von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen. Diesmal: Wie Sie Künstliche Intelligenz sicher machen.
Wie überall in der digitalen Welt, ist auch künstliche Intelligenz nicht per se sicher vor schadhaftem Zugriff von Außen. Mehr noch: Wer in KI-Projekten nicht Cybersicherheit von Beginn an mitdenkt, kann zu einem späteren Zeitpunkt den Projekterfolg aufs Spiel setzen. Wir zeigen Ihnen drei kritische Handlungsfelder, die Sie beachten sollten.
Anonymisierung - Zufall als Schutz
Um sensible Daten im Falle des Falles zu schützen, arbeitet Plan D mit der sogenannten Anonymisierung, damit keinerlei Rückschlüsse auf Einzelpersonen möglich sind. So werden beispielsweise Namen, Geburtsdaten, Telefonnummern und E-Mail Adressen mit Zufallsalgorithmen überschrieben. Gleichzeitig setzen wir auf den „Privacy und Security by Design”-Ansatz – hier wird Datenschutz und Datensicherheit bereits bei der Entwicklung eines Datenverarbeitungsvorgangs durch technische und organisatorische Maßnahmen implementiert.
Achtung, Gift für die KI
Wenn künstliche Intelligenz in der Lage ist, wichtige Entscheidungen zu treffen, muss sie dafür in die bestmögliche Lage versetzt werden. Damit einher geht auch der Schutz vor datengetriebenen Attacken und der Manipulation innerhalb des Trainings von KI. Derartige manipulierte Trainingsdaten können nämlich bewirken, dass KI völlig falsche Entscheidungen trifft.
Öffentliche Schwäche
Genauso möglich ist es, dass durch einen unzureichenden Schutz Schwächen im KI-Modell aufgedeckt und diese öffentlich gemacht werden. Dadurch lassen sich diese Schwächen ausnutzen und das Verfahren manipulieren.
Plan D präsentiert einmal im Monat, welche Schritte Unternehmen bei der Entwicklung ihrer KI-Strategie beachten müssen. Die nächste Folge erscheint in vier Wochen. Bis dahin finden Sie Infos unter www.plan-d.com.
Weitere Meldungen
Die Google-App Socratic helfe per KI bei Hausaufgaben, berichtet GoogleWatchBlog. Die kostenlose Anwendung analysiere Aufgaben, die zuvor von den Nutzer:innen mit dem Smartphone abfotografieren worden seien, lasse sie von einer KI analysieren und präsentiere Informationen und Lösungen.
Verbraucher:innen beklagen mangelnden privaten Schutz im Netz, habe eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) ergeben, wie die FAZ berichtet. Rund 56 Prozent der Befragten sähen zudem „ihre Interessen durch den Staat und die Behörden nicht ausreichend geschützt“, heißt es.
Die Digitalisierung solle auch in der Pflege vorangebracht werden, fordern laut Ärzteblatt die Pflegeexpert:innen von SPD, Grünen und FDP. Die pflegepolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Nicole Westig, habe sich für die Gründung eines eigenen Digitalministeriums ausgesprochen, in dem die Digitalisierung der Pflege ein wichtiges Thema wäre.
Lidar-Sensoren und KI sollen die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen, berichtet Bigdata Insider. In dem Projekt „KI4LSA“ untersuchen Fraunhofer-Forscher, wie sich der Verkehrsfluss durch eine KI-gesteuerte Ampelanlage optimieren lasse.
Die Digitalisierung ist für den Einzelhandel bedeutender gewonnen, schreibt die Tagesschau und beruft sich auf eine Bitkom-Studie. Demnach seien vor der Pandemie rund 28 Prozent der Einzelhändler:innen auf Sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram aktiv gewesen, inzwischen seien es 72 Prozent.
Menschliche Empathie bleibe wichtiger als Künstliche Intelligenz, sagte die Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, Dorothee Bär, während einer Charity-Veranstaltung in Berlin, wie der Stern berichtet. Weil keine Maschine leisten könne, was wir Menschen leisteten, habe sie keine Sorge, dass KI irgendwann wichtiger werde, so Bär.
Danke für’s Lesen. Wir wünschen Ihnen eine schöne Woche. Bleiben Sie gesund und schlau!
Hat Dir diese Ausgabe gefallen? Ja Nein
KI-Briefing.de
KI-Briefing.de @kibriefing

Künstliche Intelligenz: Alle wichtigen Nachrichten, jeden Dienstag im Newsletter KI-Briefing.de. Jetzt abonnieren!

Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

Zum Abbestellen hier klicken.
Wenn Dir dieser Newsletter weitergeleitet wurde und er Dir gefällt, kannst Du ihn hier abonnieren.
Created with Revue by Twitter.
FutureStory GmbH, c/o Unicorn, Schlüterstraße 39, 10629 Berlin (www.futurestory.de/impressum).